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Anwendbares Verfahren für Produktionseinheiten mit einer AOEA-Kontrolle bis zum 31.12.2014

Sie haben ein Projekt?

Es folgen die Schritte, die vor der Inbetriebsetzung Ihrer Anlage umgesetzt werden können:

  • Anforderung des garantierten Mindestpreises
  • Durchführung einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Prüfung
    Ab 1. Januar 2014 dürfen die Kraft-Wärme-Kopplungs-Prüfungen nur gemeinsam mit einem durch die zugelassene Kontrollstelle ausgestellten Herkunftsnachweis an die CWaPE übermittelt werden. Anforderungen von Stellungnahmen bezüglich Kraft-Wärme-Kopplungs-Prüfungen, welche vor der Ausstellung des Herkunftsnachweises an die CWaPE gerichtet werden, werden infolgedessen als unzulässig betrachtet und werden nicht durch die CWaPE bearbeitet.

Sie möchten einen Antrag auf Eintragung für Ihre Anlage stellen?

Wenn Sie als "grüner" Erzeuger anerkannt werden und damit in den Genuss von grünen Bescheinigungen und Gütezeichen für den Herkunftsnachweis kommen wollen, führen Sie folgende Schritte aus.

Schritt 1. Antrag auf Anschluss

Der Anschluss der Anlage an das Netz unterliegt sehr genauen Regeln, welche hauptsächlich im "Règlement Technique pour la gestion des réseaux de distribution" beschrieben sind.

  • Orientierungsstudie und Vorprojekt für den Anschluss (freiwillig)

    Die Kosten für die Orientierungsstudie gehen zulasten des Projektträgers - je nach dem anwendbaren, durch CREG genehmigten Tarif.

  • Antrag auf Anschluss, Detailstudie und Anschlussprojekt

    Der Projektträger der Produktion muss den Anschluss seiner Anlage an das Netz sicherstellen.

    Jeder neue Anschluss muss nach einem Antrag auf Anschluss erfolgen, einschließlich - falls es sich um einen Hochspannungsanschluss handelt (über 1 Kilovolt) - einer Detailstudie, welche bei dem Verteilnetzbetreiber einzureichen ist.

    Die Kosten für die durch den Netzbetreiber durchgeführte Detailstudie gehen zulasten des Projektträgers - je nach dem anwendbaren, durch CREG genehmigten Tarif.

    Praktischerweise wird der Antrag auf Anschluss durch ein Formular für den öffentlichen Anschluss durch den Netzbetreiber auf seiner Internetseite eingereicht.

    Auf dem Antragsformular müssen die Identität und die Kontaktdaten des Projektträgers, der Plan des Erzeugungsorts, die Leistung des Anschlusses, das erwartete Belastungsmodell und die detaillierten technischen Eigenschaften des Anschlusses und der anzuschließenden Anlage angeführt sein.

    Innerhalb einer Frist von 30 Arbeitstagen nach dem Erhalt eines vollständigen Antrags legt der Verteilnetzbetreiber einen Vorschlag für den Anschlussvertrag vor.

  • Anschlussvertrag

    Dieser Vertrag regelt die jeweiligen Rechte und Pflichten des Netzbetreibers und des Projektträgers, des Netzbenutzers.

    Die Vereinbarung umfasst die technischen Bestimmungen für die Anlage (Spannungspegel, Anschlusspunkt, Art der Anlage, Sicherheitsvorrichtung etc.) sowie alle anderen für den Netzbetreiber erforderlichen Informationen, um das ordnungsgemäße Funktionieren des Netzes zu garantieren.

    Die Anschlusstarife variieren je nach Stelle, Spannungspegel und Art des Anschlusses. Die Anschlusstarife der Netzbetreiber sind auf der Internetseite von CREG verfügbar (Siehe Link unten).

  • Technische Vorschriften für Anbindung und Sicherheit

    Zusätzliche technische Vorschriften sind für den Anschluss von grünen Stromerzeugungseinheiten und von dezentralisierten Erzeugungseinheiten vorgesehen. Die technischen Regelungen schreiben insbesondere Folgendes vor: „Die Anschlüsse von Erzeugungseinheiten, die erneuerbare Energiequellen nutzen, von Einheiten mit hochwertigen Kraft-Wärme-Kopplungen, von Einheiten, die Strom auf Grundlage von Abfällen und Rückgewinnung bei Industrieprozessen erzeugen sowie von dezentralisierten Erzeugungseinheiten erfüllen hinsichtlich technischer Aspekte die technischen Vorschriften FPE C 10/11 mit der Bezeichnung „technische Vorschriften für die Anbindung von dezentralisierten Erzeugungsanlagen", die parallel zum Verteilungsnetz funktionieren" (Siehe Link unten).

    Für weitere Informationen über den Anschluss besuchen Sie bitte die Webseite zum Energiemarkt (FR)

Schritt 2. Zertifizierung Ihrer Anlage (CGO)

Zuerst müssen Sie ein Herkunftsnachweis-Zertifikat (nicht zu verwechseln mit einem „Herkunftsnachweis-Label“, siehe unten) für Ihre Anlage zur Grünstromerzeugung erhalten, welches durch eine für grüne Bescheinigungen in der Wallonischen Region zugelassene Behörde erstellt wird.

NameAdresseKontakt
AIB-VINCOTTE asblParc scientifique Créalys
rue Phocas Lejeune 11
5032 LES ISNES - GEMBLOUX
E-Mail | Internet-Seite
BTV BUREAU TECHNIQUE VERBRUGGHEN asblboulevard Clovis 15
1000 BRÜSSEL
E-Mail | Internet-Seite
SGS STATUTORY SERVICES BELGIUM asblboulevard International 55/D
1070 BRÜSSEL
E-Mail | Internet-Seite

Um das Verfahren für die Anerkennung als für grüne Bescheinigungen zugelassene Behörde einzusehen, beachten Sie bitte Artikel 3 des Erlasses der Regierung der Wallonischen Region vom 30. November 2006

Ein Zählcode legt die anwendbaren Prinzipien und Methoden für die Messungen der Energiemengen dar, welche bei der Berechnung der Anzahl der grünen Bescheinigungen für Anlagen zur Erzeugung von Grünstrom berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck beschreibt der Code die Verpflichtungen des Erzeugers von Grünstrom hinsichtlich der Zurverfügungstellung, der Anbringung, der Benutzung und der Instandhaltung der Messvorrichtungen einerseits und der Erfassung, Verarbeitung und Zurverfügungstellung der Messdaten andererseits. Dieser Zählcode ist über den folgenden Link abrufbar.

Achtung: Ihr Erzeugungsstandort wird die Gewährung von GB und ggf. GHG nur für eine Erzeugungsperiode von 15 Jahren ab der Ablesung zur Initialisierung der Zähler, die durch Ihre zugelassene Behörde für grüne Bescheinigungen getätigt wurde, in Anspruch nehmen können.

Schritt 3. Vorab-Antrag für die Genehmigung von Gütezeichen für Herkunftsgarantie und von grünen Bescheinigungen (DPOCV)

Zu verwendendes Formular?

Vorantrag auf Gewährung von grünen Bescheinigungen und von Gütezeichen zur Herkunftsgarantie (Anlage > 10 kW, die nicht dem Verfahren zur Reservierung von GB unterliegt)

Oder wenden Sie sich

per Post an folgende Adresse:

Wallonische Kommission für Energie (CWaPE)
route de Louvain-la-Neuve 4 bte 12
5001 NAMUR (Belgrade)

Per E-Mail an folgende Adresse: DPOCV@cwape.be

Wer kann die Unterlagen einreichen?

Der Antragsteller muss jene physische oder juristische Person sein, welche grüne Bescheinigungen beanspruchen kann, die durch die CWaPE für den im Antrag angeführten Erzeugungsstandort genehmigt werden.

Prinzipiell handelt es sich bei dem Anspruchsberechtigten der grünen Bescheinigungen um den Stromerzeuger* selbst. Daher muss der Erzeuger den Antrag einbringen.

Falls jedoch der Erzeuger mit einer Drittperson das Modell zur Vereinbarung und Abtretung von grünen Bescheinigungen und Herkunftsnachweis-Gütezeichen und für das Vertretungsmandat bei der CWaPE, der Verwaltung oder beim Netzbetreiber ausgefüllt und unterzeichnet hat, kann die übernehmende Drittpartei direkt die Genehmigung von grünen Bescheinigungen beanspruchen. In diesem Zusammenhang wird der Antrag durch den Abtretungsempfänger ausgefüllt und eingereicht. Der Abtretende muss jedoch das Formular unterzeichnen (siehe Anhang 1a des DPOCV-Formulars).

*siehe Die Leitlinien bezüglich der einzuhaltenden Bedingungen, damit ein Endkunde als Erzeuger betrachtet werden kann (Fall der Eigenproduktion)

Der Antrag ist vollständig, wenn er Folgendes umfasst:

  1. Das Formular des Vorabantrags auf Genehmigung von grünen Bescheinigungen (GB) und von Gütezeichen für die Herkunftsgarantie (GHG), ordnungsgemäß ausgefüllt, mit Datum und Unterschrift des Antragstellers;
  2. Anhang 1a "Der Antragsteller" (ausschließlich im Fall von Abtretungsvertrag);
  3. Anhang 1b "Bestätigung Lieferant/Erzeuger/Eigenproduzent", ordnungsgemäß ausgefüllt, mit Datum und Unterschrift des Antragstellers;
  4. Anhang 2 "Formular zur Eröffnung eines Wertschriftenkontos für grüne Bescheinigungen (GB) und für Gütezeichen für die Herkunftsgarantie (GHG)", ordnungsgemäß ausgefüllt, mit Datum und Unterschrift des Antragstellers;
  5. Satzung (falls der Antragsteller eine juristische Person ist);
  6. Die Zustimmung zur Inbetriebsetzung des Netzbetreibers/oder den Anschlussvertrag;
  7. Die Bescheinigung über die Herkunftsgarantie (BHG), ausgestellt durch Ihre zugelassene Stelle.

Achtung: Um die Genehmigungsquote von 4 cv je erzeugtem MW beanspruchen zu können (für den Teil der Leistung über 10 kW), müssen Sie dem Antrag unbedingt die Prüfung der Kraft-Wärme-Kopplung und die Bestätigung der Unterstützung für die durch den ÖDW ausgegebenen Investitionen beilegen.

Ab dem Moment, in dem der Vorabantrag auf Genehmigung vollständig ist, hat die CWaPE einen Monat Zeit, um die Akte zu analysieren um zu überprüfen, ob der Antragsteller die Bedingungen für die Genehmigung von grünen Bescheinigungen erfüllt. Sie teilt dann ihre Entscheidung mit. Ab dem Moment, in dem der Vorabantrag auf Genehmigung vollständig ist, hat die CWaPE einen Monat Zeit, um die Akte zu analysieren, um zu überprüfen, ob der Antragsteller die Bedingungen für die Genehmigung von grünen Bescheinigungen erfüllt. Sie teilt dann ihre Entscheidung mit.

Kontrolle der Anlage und/oder Änderung der Anlage

Achtung: Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die zugelassene Stelle bei jeder Änderung der Anlage bezüglich der Bescheinigung der Herkunftsgarantie informiert werden muss. Sie muss zudem jeweils mindestens einmal pro Jahr eine jährliche Kontrolle durchführen (ausgenommen bei Anlagen, deren Leistung unter 20 kW liegt - hier muss die Kontrolle alle fünf Jahre durchgeführt werden).

Zudem kann die CWaPE jederzeit eine Kontrolle durchführen oder eine Kontrollstelle damit beauftragen, eine Kontrolle Ihrer Anlage durchzuführen und zu überprüfen, ob die in die Bescheinigung der Herkunftsgarantie übernommenen Elemente mit der Realität übereinstimmen. Gegebenenfalls passt die CWaPE die Bescheinigung der Herkunftsgarantie an oder zieht sie zurück.

Jegliche Änderung der Anlage (einschließlich der Messinstrumente) oder von jeglichem Element, das in den Vorab-Antrag auf Genehmigung grüner Bescheinigungen und von Gütezeichen der Herkunftsgarantie (DPOCV) oder in die Bescheinigung der Herkunftsgarantie (BHG) übernommen wurde, muss Gegenstand einer systematischen Information sein, zum Beispiel per Post innerhalb von 15 Tagen an die CWaPE. Das Unterlassen dieser Mitteilung an die CWaPE kann zu einer Einstellung der Bescheinigung und damit der Genehmigung von grünen Bescheinigungen und von Gütezeichen für die Herkunftsgarantie führen.

Außerdem können Sie das Formular "Änderung des Kontos" verwenden, um uns über jegliche Änderung der Kontaktdaten und/oder der Bevollmächtigten zu informieren.