Solarzellen > SOLWATT/QUALIWATT > Anwendung des Ausgleichs 

Der Ausgleich zwischen den Entnahmen und den Einspeisungen im Netz

Kleine Eigenerzeuger, die über eine Erzeugungseinheit für Grünstrom mit einer Leistungen von bis zu 10 kVA verfügen, welche an das Netz angeschlossen sind, können in den Genuss eines Ausgleichs zwischen den Entnahmen und den Einspeisungen im Netz kommen.

Im Rahmen des Ausgleichs kann der Verbraucher seinen Verbrauch aus einem bestimmten Zeitraum von der in demselben Zeitraum ins Netz eingespeisten Energie in Abzug bringen, auch wenn Verbrauch und Einspeisung zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgt sind. Beim Ausgleichsverfahren wird das Netz also letztendlich als „Lager“ genutzt, in welches man einspeist und aus dem man wieder entnimmt, wobei die Bilanz pro Rechnungsstellungszeitraum erstellt (jährlich in BT) wird.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Ausgleich für einen Zeitraum erfolgt, der dem Zeitraum der Rechnungsstellung entspricht, sowie je Tarifperiode (es gibt daher einen Ausgleich für "volle Stunden" und einen Ausgleich für "Randstunden" im Falle eines Zwei-Stunden-Zählers).

Lediglich Eigenerzeuger haben Anspruch auf einen Ausgleich. Zur Erinnerung: Ein Eigenerzeuger ist jede natürliche oder juristische Person, die Elektrizität im Wesentlichen für den eigenen Verbrauch erzeugt. Der Eigenerzeuger, der den Ausgleich in Anspruch nimmt, teilt dies seinem Lieferanten vor der Unterzeichnung eines Vertrags mit. Es gibt nur einen Lieferanten, auch im Fall eines Weiterverkaufs.

Die für die Anspruchsgrenze zu berücksichtigende Leistung von 10 kVA ist die maximale Leistung des Wechselrichters oder des Wechselstromgenerators, der in das Netz einspeist - ohne mögliche Ausnahme.

Für genauere Informationen über den Ausgleichsmechanismus beachten Sie bitte die Mitteilung über die Anwendung des Ausgleichs zwischen den Entnahmen und den Einspeisungen in das Netz von kleinen Anlagen zur Eigenerzeugung, die als grün anerkannt sind und eine Leistung von bis zu 10 kVA aufweisen.

  • In welchen Fällen kann den Ausgleich für eine Periode, die kleiner als ein Jahr ist, vorgenommen werden?