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Überprüfen/Anfechten meiner Rechnung

Meine Ausgleichs-/Abschlussrechnung überprüfen

Um Ihre Ausgleichs- oder Abschluss-Energierechnung zu überprüfen, sollten sie zuerst ihre verschiedenen Elemente nachvollziehen können. Für ausführlichere Informationen zu den auf Ihrer Rechnung angeführten Elementen klicken Sie bitte auf diesen Link.

Sie müssen in der Folge den Zählerstand und die Berechnung Ihres Verbrauchs überprüfen, welche auf der Abrechnung Ihres Lieferanten aufscheinen. Zudem müssen Sie überprüfen, ob der angewendete Energiepreis jener ist, der bei Unterzeichnung des Vertrags in Kraft war (unter Vorbehalt einer etwaigen durchgeführten Indexierung gemäß den Bestimmungen des genannten Vertrags).

Im Falle einer wesentlichen Abweichung zwischen den Zählerständen, die auf Ihrer Rechnung aufscheinen, und den Zählerständen, die Sie auf Ihrem Zähler abgelesen haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Verteilnetzbetreiber und teilen Sie ihm die Zählerstände mit, die Sie abgelesen haben. Letzterer überprüft Ihre Informationen und verschickt gegebenenfalls die berichtigten Zählerstände an Ihren Lieferanten, damit dieser eine neue Rechnung erstellt.

Für weitere Informationen über die Ablesung von Zählerständen, welche durch Ihren Verteilnetzbetreiber durchgeführt wird, klicken Sie bitte auf den folgenden Link (FR).

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass eine überhöhte Rechnung mit einer Änderung Ihrer Verbrauchsgewohnheiten oder mit einer technischen Störung der Anlage oder des Zählers in Zusammenhang stehen kann (letztere Hypothese einer Störung des Zählers ist jedoch sehr selten)

Die Lieferanten sind den Verpflichtungen im Bereich der Rechnungsstellung unterworfen, vor allem gilt:

  • eine Ausgleichsrechnung muss einmal pro Jahr sowie innerhalb von 60 Tagen ab dem spätesten Datum für die Übermittlung durch den Netzbetreiber an den Lieferanten von Daten aus der Ablesung der Zähler erstellt werden;
  • die Erstattung nach einem Ausgleich zugunsten des Kunden muss innerhalb von 30 Tagen ab dem Datum der Ausgleichsrechnung durchgeführt werden;
  • eine Abschlussrechnung nach der Beendigung des Vertrags muss innerhalb von 60 Tagen ab dem Datum der Übermittlung von Zählerständen durch den Netzbetreiber an den Lieferanten ausgestellt werden;
  • der Lieferant muss auf jegliche durch den Kunden formulierte Anfrage/Reklamation innerhalb von 10 Arbeitstagen antworten.

Anfechtung der Rechnung
Falls Sie nach der Überprüfung Ihrer Rechnung auf einen Fehler stoßen, können Sie die Rechnung auf verschiedene Arten anfechten:
  • über einen telefonischen, E-Mail-, Fax- o.ä. Kontakt mit dem Kundendienst des Lieferanten (die Kontaktarten für den Lieferanten sind auf der Rechnung angeführt);
  • über das standardisierte Reklamationsformular, welches der Lieferant auf seiner Webseite bereitstellt;
  • via Einschreiben (dies ist natürlich der sicherste Weg, der einen Nachweis über die Anfechtung darstellt).

Darin geben Sie den Teil der Rechnung an, den Sie anfechten, sowie den Grund hierfür.

Seit dem 15. Juni 2008 sieht die wallonische Gesetzgebung vor, dass jegliche durch den Lieferanten an den Kunden adressierte Rechnung die Kontaktarten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Fax etc.) des Kundendienstes anführen muss.

Zudem müssen Lieferanten die Frist angeben, innerhalb welcher eine Antwort auf jegliche durch den Kunden formulierte Anfrage erfolgen wird. Diese Frist darf 10 Arbeitstage nicht überschreiten.

Innerhalb dieser Frist muss der Lieferant Folgendes mitteilen:

  • ob die Reklamation gerechtfertigt ist oder nicht;
  • ob die Untersuchung der Reklamation erweitert werden muss.

Falls die Reklamation bezüglich einer Rechnung gerechtfertigt ist oder falls ihre Untersuchung erweitert werden muss, wird die Einziehung von ausstehenden oder angefochtenen Beträgen ausgesetzt.

Was tun, wenn der Streitfall fortbesteht oder falls Sie keine Antwort von Ihrem Lieferanten erhalten?

Falls Sie innerhalb von 10 Arbeitstagen keine Antwort auf Ihre Beschwerde erhalten oder falls der Streitfall trotz der Anfechtung bei Ihrem Lieferanten fortbesteht, können Sie eine Beschwerde bei einem Mediationsdienst einreichen. Je nach Art Ihrer Beschwerde wird diese entweder an die regionale oder die föderale Mediation gerichtet.

Für weitere Informationen über die Aufteilung der Kompetenzen zwischen der regionalen und der föderalen Mediation klicken Sie bitte auf diesen Link (FR).